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(Zuletzt geändert: 22. 11. 2016)

Die private, hervorgehoben gemeinnützige ungarische Stiftung Kinderdorf Kerzenflamme von Mariakemend im Süden Ungarns (Máriakéméndi Gyertyalang Gyermekfalu Alapítvány) setzt sich aus einer Gruppe von begeisterten Menschen zusammen, die gegen die weitere Verwahrlosung der ärmeren Schichten in Ungarn und für deren Sinnfindung in der Gesellschaft eintreten. Es sind nur Wenige, die sich dieser Aufgabe widmen. Ausgangspunkt war und ist die Pfadfinderarbeit und eine Lebenseinstellung, die von der Spiritualität aus der Gemeinschaft von Taizé genährt wird.

Eine Hauptaufgabe ist das Betreiben des "Übergangswohnheimes für Familien" in Mariakemend, das seit 2007 15 bzw. aktuell 36 Personen (11 Familien) das Leben im beschützten Umfeld ermöglicht. Das Heim bietet Müttern oder Paaren mit Kindern die Chance - bei Flucht aus häuslicher Gewalt, Verlust der Wohnung oder gestörten elterlichen Fähigkeiten - im familiären Verbund "wieder auf die Beine zu kommen" und ein strukturiertes, selbstständigeres Leben zu führen. Die 6 Mitarbeiter (Familienpflege-rinnen und -pfleger) der Stiftung begleiten hauptsächlich kinderreiche Familien (viele mit Roma-Herkunft), die aus sehr niedrigen Bildungsschichten stammen. Es soll erreicht werden, dass diese Familien in einem Umfeld der gegenseitigen Wert¬schätzung auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und dabei auch die Behandlung von psychi¬schen Problemen oder Entwicklungs- und Lernrückständen vorgenommen werden kann. Eine weitere große Aufgabe ist es, den Familien zu vermitteln, wie sie sich mit den eingeschränkten finanziellen Ressourcen ausgewogen ernähren und versorgen können, ohne dass es zu plötzlichen Finanzlücken gleichbedeutend mit Nahrungs¬mangel kommt. Die Kinder, die in diesem "neuartigem" Lebensambiente aufwachsen, erlangen ein Gefühl dafür, wie sie den Schritt aus dem Teufelskreis der sozialen Abhängigkeit schaffen und zu einem erfüllten Leben kommen können. Wichtig ist auch, dem Neid und dem daraus folgenden destruktiven Verhalten den Nährboden zu nehmen. Des weiteren soll die Reintegration dieser Familien in die Gesellschaft aktiv unterstützt werden.

Weitere Hauptaufgabe ist seit 2 Jahren der Kerzenflamme Kindergarten Máriakéménd mit 25 Kindergartenplätzen. 4 Mitarbeiter betreuen von morgens 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr Kinder ab 2,5 Jahren, vor allem aus benachteiligtem Milieu, oft auch mit auffälligen intellektuellen, gestörtem Sozialverhalten und anderen Problemen. Zusätzlich erhalten bestimmte Kinder Heilpädagogische, Logopädische und Spieltherapeutische Unterstützung, die wir als Träger zusätzlich finanzieren.

Weitere Projekte, wie die Verteilung von Essen und Kleidung, die Pfadfindergruppe, das tägliche Taizé-Gebet im Ort und Organisation von Treffen für junge Künstler in der malerischen Umgebung werden von der Stiftung ohne staatliche Hilfe zusätzlich getragen.

Der gemeinnützige deutsche Förderverein unterstützt unsere Arbeit mit großem Engagement, sucht aber noch weitere fleißige Helfer.



Schirmherr:
Béla Réthy

bekannt als ZDF Live Kommentator

„Ich unterstütze die Arbeit der Stiftung Kinderdorf Kerzenflamme Máriakéménd und die des deutschen Fördervereins, weil mir die ehrenamtlichen Mitarbeiter persönlich bekannt sind und diese kleine Gruppe Menschen mit wenigen Mitteln Großes bewegt.”




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